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Wechselrichter in Solaranlagen

Ein Wechselrichter ist ein elektrisches Gerät, das den von den Solarmodulen erzeugten Gleichstrom in einen Wechselstrom umrichtet.

Zum Einspeisen in das öffentliche Stromnetz muss die Gleichspannung, beispielsweise aus einer Solaranlage, erst in eine netzsynchrone Wechselspannung umgewandelt werden. Hierzu dienen Wechselrichter. Sie passen Frequenz und Spannung an das Netz an. Aber auch in Solar Inselnetzten kommen Wechselrichter zum Einsatz. Beispiele hierfür sind: Berghütten, Wetterstationen ohne Netzanbindung, mobile Geräte, Wechselrichter in Wohnmobilen, Versorgung von ländlichen Regionen in Entwicklungsländern und Unterbrechungsfreie Stromversorgungen in Krankenhäusern, Kraftwerken und Rechenzentren.

Trafo Wechselrichter und Trafolose Wechselrichter

Wechselrichter mit Trafo: hier übernimmt ein Transformator die galvanische Trennung zwischen DC (Direct Current [Engl.] Gleichstrom) und AC (Alternating Current [Engl.] Wechseltstrom) Seite. 

Trafolose Wechseltichter: hier sind Eingangseite und Ausgangsseite elektrisch miteinander verbunden. Da bei diesem Schaltungsaufbau kein Transformator benötigt wird, besitzen diese Geräte meist einen höheren Wirkungsgrad. Die fehlende galvanische Trennung erfordert allerding ein anderes elektrisches Sicherheitskonzept.

Welchen Wechselrichter für die Solaranlage:

Strangwechselrichter (engl. String Inverter): ein zumeist einphasiger Wechselrichter, der die Energie von einem oder wenigen Stängen von Solarmodulen in ein Stromnetz einspeist.

Multi-Strang-Wechselrichter: ein- oder dreiphasiger Wechselrichter, der mit mehr als einem MPP-Tracker für mehrere Stränge(auch unterschiedlichen) von Solarmodulen ausgestattet ist.

Zentralwechselrichter: eine große elektrische Anlage, oft im Format eines Schaltschrankes, aber auch als Station in Containerbauweise. Der modularer Aufbau vereinfacht nötige Reparaturen. Einsatz meist bei Leistungen ab 100 kW